Vielfach wird von Neu-Dampfern nach dem grössten Unterschied von einfachen (meist günstigeren), zu den hochwertigeren Dampfgeräten gefragt. Der Unterschied liegt wohl bei der Temperatur und dem damit verbundenen Geschmackserlebnis.
Bei den günstigen Geräten (All-in-One/Akkus), ist die Wattzahl meist vorgegeben und kann nicht individuell geregelt werden. Der Akku, wie Tank und Coil sind fest verbaut und können auch nicht angepasst werden. Kommt dazu, dass bei den billigeren Geräten auch keine Ersatzteile getauscht werden können. Wenn etwas kaputt geht, zum Beispiel der Coil ist hinüber, wandert das ganze Gerät in den Mülleimer und ein Neues muss her. Am Anfang interessiert einem das vielleicht weniger, man dampft beim Eingewöhnen meistens sowieso eher mit tieferen Temperaturen, sprich zwischen 15W – 20W. Später, man hat vielleicht die Möglichkeit, bei einem Kollegen einmal ein hochwertiges Gerät auszuprobieren, bemerkt man den eklatanten Unterschied. Das selbe Liquid schmeckt auf einmal viel gehaltvoller wie vorher. Wie das denn – man kommt ins Grübeln.
Einfach gesagt ist das mit dem Geschmack wie beim Essen. Ein lauwarm serviertes Menü schmeckt auch lange nicht so gut wie ein heisses. Genau dasselbe gilt bei den Liquiden, auch diese schmecken bei höheren Temperaturen viel besser. Das richtige Equipment ist da natürlich Voraussetzung. Das Fazit zum Schluss ist, das die Investition in ein qualitativ gutes Gerät, auch ganz am Anfang einer Dampferkarriere, keine Fehlinvestition ist, sondern den Spassfaktor und den Genuss wesentlich erhöhen kann.